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Geschichte

Die Anfänge

Der Name "München" wird oft als "bei den Mönchen" gedeutet. Der 14. Juni 1158 ist der offizielle Gründungstag Münchens durch Kaiser Barbarossa. Nur 20 Jahre später wurde München der Stadtstatus zugesprochen und die ersten Befestingungsanlagen errichtet.

Mittelalter

Im Jahre 1327 wurde fast ganz München durch ein Großfeuer zerstört, auch in der Folgezeit kam es erneut zu Bränden. 1328 wurde München kaiserliche Residenzstadt, 1453 wurde von Herzog Alkrecht IV. das Reinheitsgebot für Bier (nur Gerste, Hopfen und Wasser erlaubt) erlassen. Bis heute erneuern die Münchener Bierbraucher diesen Eid jedes Jahr auf dem Brauertag.
Der Grundstein zur Frauenkirche wurde im Jahre 1468 gelegt. Da der Bau zügig voran schritt, konnte die neue Kirche bereits 1494 eingeweiht werden. Die bis heute markanten Kuppel wurden allerdings erst 1525 hinzugefügt.
1589 wurde das Hofbräuhaus von Herzog Wilhelm V. gegründet.

Dreißigjähriger Krieg

München entging dem dreißigjährigen Krieg durch kampflose Übergabe an die Schweden. 1657 wurde die Münchener Oper eröffnet. 1789 wurde der Englische Garten an den Isarauen vor der Stadt angelegt. Während des ausgehenden 18. Jahrhunderts wuchs die Stadt enormund wurde zu einer der größten Städte Europas.

Regenten und Erster Weltkrieg

Zwischen 1825 und 1912 wurde München durch Ludwig I. von Bayern (1825 - 1848), Maximilian II. von Bayern (1848 - 1864), Ludwig II. von Bayern (1864 - 1886) und Prinzregent Luitpold (1886 - 1912) geprägt. 1900 wurde der Fussballclub "FC Bayern München" gegründet, ein Jahr später überschritt München die Marke von 500.000 Einwohnern und war damit nach Berlin und Hamburg drittgrößte Stadt Deutschlands. 1903 wurde das Deutsche Museum auf Initiative von Oskar von Miller gegründet.
Während des Ersten Weltkrieges enstanden in München neue Industrien für den Bedarf an Rüstungsgütern. Nach dem Krieg wurde München durch eine Räterepublik regiert, kurz später bereits die DAP gegründet, aus welcher später die NSDAP hervorging. Bei den Reichstagswahlen 1933 erhielt die NSDAP in München 37% der Stimmen. Im nahegelegenen Dachau wurde 1933 das erste Konzentrationslager eingerichtet.

Zweiter Weltkrieg

Ab November 1940 begannen die Judendeportationen aus dem Münchener Stadtgebiet. Nach der Befreiung Münchens durch die amerikanische Armee wurden lediglich 84 überlebende Juden in der Stadt gezählt. Durch Luftangriffe wurd die Altstadt zu 90% zerstört, in der gesamten Stadt waren etwa 50% zerstört. Es wird geschätzt, das in München etwa 6.000 Menschen den Tod fanden.

Nachkriegszeit

Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in München darauf geachtet, dass die historische Straßenführung nicht verändert wurde und bedeutende Gebäude möglichst orginalgetreu wiedererrichtet wurden. Im Dezember 1957 überschritt München die Eine-Millionen-Einwohner-Grenze.
1972 fanden die 20. Olympischen Sommerspiele im neu erbauten Olympiagelände statt. Überschattet wurden die Spiele durch das Attentat der palästinensichen Terrororganisation "Schwarzer September" bei der israelische Sportler als Geiseln genommen wurden.
1992 wurde der nach Franz Josef Strauß benannte neue Flughafen nördlich von München eröffnet.

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